Marokko 2019

18.04
Es ist Gründonnerstag 16:15 h. Alles im Womo verstaut. Haben hoffentlich nichts vergessen. Marokko wir kommen. Das Navi sagt uns das wir mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen haben.

Wir kommen bis zur Grenze nach Frankreich. Neuenburg Restaurant zum kleinem Hecht an der Mülhauserstraße. Fisch nur Freitags. Essen war gut und die Bedienung sehr freundlich. Wir schauen auf unserem Tablett wie sich die Eintracht ins Halbfinale der Europaleague kämpft.
Gehen zum schlafen. Aber leider sitzt direkt neben uns im Baum eine Nachtigall und trällert. Lässt uns gar nicht richtig zur Ruhe kommen.

19.04
Die Fahrt durch Frankreich und Spanien zieht sich wie Kaugummi. Die Übernachtungsplätze sind nicht vorher gewählt, sondern ergeben sich dadurch. Genug gefahren.

Wobei uns das Glück begleitet hat.

In Collioure wollten wir eigentlich bei dem Sterne ✨ Restaurant Neptun essen gehen. Aber die Altstadt ist zum zerbärsten überfüllt. Kein Parkplatz mehr frei. Entscheiden uns etwas Oberhalb mit Blick auf den Hafen zu übernachten. Da die Kombüse noch reichlich gefüllt ist, ist ein frisches und gesundes Essen schell zubereitet.
Die Nacht wird ruhig und kurz. Noch im dunkeln rollen die Räder Richtung Süden wieder.

20.04
In Velez-Rubio auf einem offiziellen Stellplatz, sehr ruhig gelegen. Altstadt nah und sogar kostenlos.

 

Wir bummeln ein bisschen. Vorbei an einer Diskothek, die uns an die Achtziger erinnert.
In einer Kirche findet ein Auferstehungsgottesdienst statt und Kinder überreichen uns eine Kerze.
Bei einer Bar nehmen wir Tapas mit und sind begeistert.

Fahren weiter bis Algeciras.
Hier treffen wir uns mit Rainer, Anna und ihrer Hündin Snou. Sie fahren einen Mercedes Sprinter 4×4 von Robel.
Kaufen unsere Fährtickets bei Carlos und Übernachten auf dem offiziellen kostenlosen Stellplatz.

Durchschnittlicher Verbrauch
13.9 l
67 km / Std.
Reine Fahrzeit 33 Std.
2590 km

21.04
Fähre Abfahrt 8:00 h
Ankunft 9:45 h in Marokko
Pass Zoll Kontrolle 10:15 h

Unsere Handys stellen sich selbst auf die Ortszeit eine Stunde zurück ein.

1 € – 10,9 dirham

Tankstelle ⛽
An der A4
10,36 dirham pro Liter

Wir fahren das Kaufhaus Marjane an der N2 in Tanger an. Dort befindet sich eine Zweigstelle von Maroc Telekom. Die haben wir gefunden. Doch die verkaufen hier leider keine Sim Karten für unser Handy. Schade. Denn dies war unser eigentlicher Grund weshalb wir überhaupt den Markt angefahren haben.

Wir lassen nun an der Atlantikküste einiges liegen und entscheiden uns direkt nach Moulay Bousselham auf den Camping Platz zu fahren.


Camping Caravaning International liegt in unmittelbarer Nähe der Lagune. Am Empfang ein überaus zuvorkommender Herr der uns nicht nur bei den Belangen für den Platz behilflich ist. Sondern auch den Kiosk Besitzer Amet aus dem Mittagsschlaf klopft und diesen dazu bringt auf die bei ihm gekaufte Maroc Telekom Sim Karte gleich noch das Internet und telefonieren zu aktivieren. Das sich zugegebenermaßen für uns die nicht Französisch Sprechen eine echte Herausforderung ist.

22.04
Wollen uns nach der langen Anfahrt erstmal entspannen.
Wir haben Fleisch und Käse zum grillen besorgt.
Köpfen ein Rotwein Fläschchen und lassen den Tag aus klingen.

23.3
Regen ☔ und starker Wind treibt uns weiter nach Süden.


Lassen Rabat und Casablanca aus und fahren direkt nach Marrakech.
Auf den Campingplatz
Le Relais de Marrakech


Der Platz ist recht neu. Liegt ruhig und besticht mit seiner Pflanzen und Blüten Pracht. Auch ist er überraschend sauber und sehr gepflegt.
Wir parken unsere Fahrzeuge ein und gehen gleich mal ins das Restaurant vor zum Essen.
Genießen unsere erste Tajine.

25.04
Verbringen eine ruhige Nacht und werden zuerst vom Muhizin und dann vom Hahn geweckt.
Die Vögel zwitschern.
Die Hühner gaggern.
Die Hasen hoppeln vorbei.


Alles Idyllisch. Wenn da nicht der Pfau wäre, der bis ins unerträgliche Schreit. Und trotzdem ist das hier ein Platz, der als einer der schönsten für uns vermerkt wird.


Mit dem Taxi die schon vor dem Campingplatz stehen, lassen wir uns gegen Abend die ca.10 km, in die Stadt fahren.


Wir laufen sogleich zum Tor Bab Agnaou und machen die Erfahrung das man sich hier an fast keine Verkehrsregel zu halten scheint. Wer zögert hat schon verloren und kommt so gar nicht ans Ziel.

Gehen durch die Souks Richtung Jemaa el Fnaa, dem Großen Platz wo sich alles zu treffen scheint.
Die ganz Armen mit den zerlumpten Kleidern und keine Zähne mehr im Mund. Aber auch die Reichen mit dem edlem Gewand.
Die Geschichten Erzähler.
Die Musiker Familien die auf der Bongo trommeln.
Die Schlangen Beschwören.
Die Gaukler die ihre Kunst Pfeil bieten und auch die Frauen die ihre Traditionelle Malkunst mit Henna für wenig Dirham auf deine Hand kreieren wollen.
Die großen Garküchen die aus Fisch, Fleisch und Gemüse uns eine wahre Geschmacks Explosion auf vielen kleinen Teller zaubern.

Es brechen wunderbar angenehme und auch überaus abstoßende Gerüche auf uns ein.
Die vielen neuen Eindrücke wollen erstmal in unserem Kopf sortiert werden.
Aber erst kommt ja wieder die Taxi Fahrt zurück zum Campingplatz, die einer Achterbahnfahrt gleicht.
Klaus meint das er zur Beruhigung erstmal nen Schnaps benötigt.

24.04
Heute wollen wir uns gleich nochmal nach Marrakech reinfahren lassen. Haben eine Tour mit einem deutschsprachigen Führer vom Campingplatz aus gebucht.
Ein Taxi bringt uns zum großen Platz wo Mouhamed Addoumiri schon auf uns  wartet.

Wir werden freudig begrüßt und nach unseren Speziellen Wünschen befragt. Auch lassen wir uns sein Honorar nochmal bestätigen. Schon geht die Tour los zum Palast dar el Bacha, die Souks mit seinen Teppich Händler, den vielen Handwerkern und die Gärten le jardin secret.

Mouhamed hat uns sehr viel Input vermittelt, dabei immer einen lustigen Spruch drauf. Auch ist er auf unsere Nachfahren sehr gut eingegangen.

Er meint Scherzhaft das wir Deutsche mit kurzen Armen durch den Souk laufen, also wenig kaufen. Uns ist bewusst das er dann mehr Provision bekommen würde. Trotzdem bleibt er freundlich.

Hiermit kommt von uns eine klare Empfehlen für diesen und bestimmt auch alle anderen offiziellen Führer.

Zum Abschluss kehren wir noch in ein Café ein, lassen unsere Blicke über den so bekannten Gaukler Platz schweifen.
Sind schwer beeindruckt und zugleich  denken wir alle das gleiche.
Eine Spur langsamer und ruhiger darf unsere Reise weitergehen.

26.4
Es ist Freitag
Wir fahren nach Essaouira.


Auf den Weg dorthin sehen wir Ziegen auf den Bäumen sitzen und ihre Besitzer scheinen damit ein lukratives Geschäft entwickelt zu haben. Denn sobald man anhält muss man ein paar Dirham für das Fotografieren bezahlen.


Nun kommen wir zu einer Frauen-Kooperative,  wo Rainer und Anna sich Informieren und Arganöl kaufen.

In Essaouira angekommen finden wir nicht mal einen Parkplatz, ganz zu schweigen für die Dauer einer Nacht.
Daher entscheiden wir uns für den in ca. 20 km entfernten Campingplatz Kaouki Beach.

Info aus dem Womo Buch.
Ort und Platz erste Wahl. Wäre selbst für Europa gehobenes Niveau.
Wir sehen dies etwas anders. Stehen aber sicher und ruhig für eine Nacht.


Der Strand ist nicht weit und man könnte gut einige km gehen. Leider bläst der Wind so stark, das der Sand unsere Haut wie mit Nadelspitzen malträtiert.

Campingplatz Kaouki Beach
Ruhig
Leider in die Jahre gekommene Anlage.
Ver. und Entsorgung gut möglich
warme Duschen. Pool
Preis

27.04

Trotz Warnung ⚠ Über Whats App von Wolfgang… Entgegenkommenden mit Lichthupe blinkenden Autos…
74 km/h bei erlaubten 60.

Klaus meint das das nur mir passiert. Ich würde auch noch in der Wüste geblitzt werden.
Wir fahren heute nach Tamri. Wo sich der Einstieg der Mdmot Strecke Immouzer Schlucht  befindet. Die Strecke ist sehr Kurvenreich und komplett  Geteert. Wir kommen an einer Bananen Plantage und einem Palmenhain vorbei.

Nach Targa Injaaf folgen wir der Panorama Straße bis Tamraut. Dort soll sich ein Wasserfall befinden. Wir parken auf dem Großen Parkplatz vor dem Ort. Der Fußweg zum Wasserfall geht direkt am Hotel vorbei und ist gespickt mit Verkaufsständen die von Schmuck bis geschnitzten Holzartikel allerlei Grimsgram verkaufen wollen.
Der Wasserfall selbst ist jetzt im Frühjahr nur noch ein kleines Geplätscher. Doch eine schön gelegene Badegumbe läd zur Erfrischung ein.

Wir haben im Restaurant gleich unterhalb des Parkplatzes Platz genommen. Uns  vier Tajine bestellt.  Rund um gesättigt und zufrieden setzen wir unsere Fahrt fort.
Kommen an einer weiteren Schlucht vorbei. An einigen Cafés die ihre bunten Plastik Stühle so platzieren das sie uns zum verweilen animieren sollen.
Nach ca. 100 km erreichen wir unser heutiges Tagesziel den Campingplatz International D’Aourir.

Camping International D’Aourir
Sehr sauber gut gepflegt.
Warme Duschen.
Ver. und Entsorgung möglich
Pool
Besitzer ein sehr netter Deutsch /Marokkaner
Platz 100 dh

28.04
Navi sagt 28 km bis zum Supermarkt Atacadao in Agadir.
Diesen ist mit einem Großmarkt, mit Europäische Standards zu vergleichen. Produkte wie Nudeln, Reis oder Mehl werden in großen Säcken verkauft. Aber auch Gewürze und Oliven lose zum selbst  Abwiegen angeboten.
Für die Alkoholischen Getränke müssen wir jedoch hinter einen blickdichten Vorhang verschwinden.
Aber auch hier im Separee befindet sich eine beachtliche Auswahl an Wein, Bier und Schnaps.
Wir kosten den Wein noch direkt auf dem Parkplatz. Der ist echt lecker. Also gleich nochmal rein um mehr zu besorgen.

Nach dem Einkauf nähern wir uns recht zügig dem Einstieg der Mdmot Strecke bei Tifnit.

Die Route geht auf versandeter Piste parallel am Atlantik und ist mit atemberaubenden Ausblicken gespickt.

Zwischen Ziel
Sidi Ouassay
Camping Sidi Wassay
Ver und Entsorgung möglich
warme Duschen
Platz 100 dh

29.04
Voller Erwartung starten wir den zweiten Teil der Piste.
Genießen die Strecke. Genießen die schönen Ausblicke von den Klippen der Steilküste.
Es begegnen uns immer wieder andere Offroader die wie wir, die Sandpiste als Spielplatz nutzen.

Rainer gräbt sich als erster ein. Wir versuchen ihm mit dem Abschleppseil zu Helfen und versinken ebenso mit den Rädern in dem lockerem Sand.


Mit Schaufeln und Sandblechen sind unsere beiden Fahrzeuge schnell wieder befreit.

 

Rainer und Klaus laufen nun die weiteren Abschnitte  immer wieder ab und überprüfen ob die Strecke für unsere Fahrzeuge befahrbar ist.

Leider hat das nix genutzt denn bei dem Robel geknackte es ganz fürchterlich…irgendwas scheint gebrochen, denn der vier Tonner hat kein Antrieb mehr.

Oh so ne Sch…

 

Klaus und Anna fahren mit dem Nissan bis zum nächsten Campingplatz in ca. 10 km Entfernung und von hier wird erstmal die Bergung aus der Piste bis zum Platz organisiert.

Der heran eilende Traktor ist aber nicht stark genug und zieht erstmal wieder von dannen um Verstärkung zu besorgen.

Erst mit zwei Traktoren gelang die Bergung des 4×4 Mercedes und es wird schon fast dunkel bis wir auf dem Campingplatz eintreffen.

Camping Aglau
Großer mit Terrassen angelegter gepflegter Platz.
Pool mit Rutsche
Waschmaschine
Autowaschplatz
Preis 90 dh

30.04
Wir sitzen ziemlich betrübt auf dem Platz. Anna und Rainer kommunizieren mit Deutschland und Versicherung und müssen erstmal abwarten was die Ausrichten und Organisieren.

01.05
Erster Mai
Auch wie in Deutschland ist der Erste Mai in Marokko der Tag der Arbeit und ein Gesetzlicher Feiertag.

02.05
Sind noch immer auf dem Campingplatz Aglau.
Und haben bei der Rezeption den hiesigen Künstler bestellt.

Abdallah Khrais F.B
Artist Aglou

Er kommt, lässt uns aus seinem Modelbuch ein Bild aussuchen. Wir verhandeln noch den Preis von 500 Dh und schon bekommt unsere Wohnkabinentür ein Gesicht.

Von nun an schauen wir in die Skizzierung eines Tuareg und er wird immer mit unseren Erlebnissen in diesem Land verknüpft sein.

03.05
Der Robel wird heute nach Agadir in die Werkstatt transportiert.
Anna, Rainer und Snow wir hoffen das ihr bald wieder zu uns stoßen könnt.

Weiter an der Atlantik Küste nach Süden.


Am Strand von Leghzira befindet sich ein Felsentor, das man Durchschreiten kann. Es ist so unfassbar atemberaubend.


Wir gehen noch ein Stück den Strand entlang und stoßen auf große Felsbrocken. Die von einem weiteren Felsentor sind, das leider im September 2016 in sich zusammengebrochen ist.
Noch ein Stück weiter befindet sich der letzte Fels dieser Formation. Dort ist ein kleineres Tor. Dies ist zum Meer gewandt und man kann es nicht durchschreiten.


Aber es ist grandios, wie die Kraft der Wellen hier ein weiteres Wunder bearbeitet.

Vor unserem Strandspaziergang sind wir an mehreren Essensbuden vorbei gekommen die mit schönen Angeboten gelockt haben. Wir entscheiden uns für die, die uns auch mit Deutsch angesprochen haben.
Dies war echt ein Fehler…im nachhinein betrachtet wären alle ein Fehler gewesen.
Das Essen echt ungenießbar. Eine reine Touristenabzocke.

Kommen durch Sidi Ifni und fahren die Küstenstraße weiter bis Foum Assaka. An der  betonierten Brücke klafft ein Loch und die dahinterliegende Fahrbahn für uns nicht erreichbar. Unsere Fahrt hat hier Buchstäblich ein Ende. Also zurück. Suchen und finden bei Mdmot die Route zum Campingplatz Fort Bou Jerif.

Wir bestellen für den Abend jeder einen Salat. Bekommen zusätzlich leckeres in Olivenöl eingelebtes Gemüse, Oliven und noch warmes Brot. Spülen alles mit einem phantastischen marokkanischen Wein runter.

Im Live Ticker über Wifi verfolgen wir das Eintracht Spiel gegen FC Chelsea 1:1
Geht es uns wieder gut heute.

Hotel Restaurant Camping
Fort Bou Jerif
Super gepflegte Anlage
Restaurant mit Frühstück und Abendessen

03.05
Ich glaube Klaus will heute ein Offroad Marathon fahren.


Wir starten und kommen sogleich an dem eigentlichen riesigen, zum Verfall Preis gegeben Fort Bou Jerif vorbei. Die Festung wurde 1935 von den Franzosen errichtet und diente zur Befriedung. Hier lebten ca. 200 Menschen bis es 1956 aufgegeben wurde. Danach ist die Anlage von den Marokkanern genutzt worden. Als die Spanier 1969 Sidi Ifni verlassen, gab es keine Grenze mehr zu bewachen. Somit verfällt die aus Stein und Lehm gebaute Festung. Zu sehen sind heute nur noch die Mauern.

Nach weiteren 11 km leicht geschotterter Piste gelangen wir wieder auf der geteerten Straßen bis zur Militäranlage Echatea El Abied und weiter bis runter auf den riesigen Sandstrand Plage Blanche.


Hier könnte man, laut Pistenkuh, rechts oder links direkt am Strand entlang fahren. Wir wagen es nicht. Die Piste sei nur bei Ebbe befahrbar und sollte man liegen bleiben könne dies bis zum total Verlust des Fahrzeuges kommen.

Wir lassen Berry noch ein bisschen am Strand toben. Machen ein paar Bilder und speisen unser Navi mit der Mdmot Route MP 4

Diese startet zuerst vom Meer aus mit einer abwechslungsreiche Piste am Flussbett entlang. Überqueren dies.  Sichten Palmen und sogar eine riesige Dromedar Herde.


Nun wackeln wir schon 30 km über eine nicht Enden wollende Steinwüste.


Erst als wir von der Hochebene kommen wird die Strecke besser. Nun werden wir mit einem Saphiren Farben Spektakel belohnt und an unserer linken Seite erstreckt sich ein grandioser Canyon.


Wir gelangen an die N 1 und auch unseren Südlichsten Punkt bei
N 28.66091°
W 10.69687°

Nun auf der geraden teilweise auch neuen Straßen nach Guelmim.
Wir versorgen uns mit Diesel und Dirham und suchen einen Platz für die Nacht.

Camping
Tinnoubga in Bouizakarne
Sehr einfacher gut gepflegter Platz.
Warme Dusche
Ver. und Entsorgung möglich
55Dh

Trotz des sehr einfachen Platzes bekommt dieser wegen seines Besitzers eine klare Weiterempfehlung.
So freundlich wurden wir noch nie begrüßt und umsorgt.

04.05
Das schlechte Wetter hängt im Gebirge des Antiatlas fest. Wir fahren teilweise durch dichten Nebel. Und doch wenn sich dieser lockert dürfen wir den Reiz der Gegend genießen.

Tafraoute
Camping les 3 Palmiers
Einfacher aber in umwerfender Bergkulisse
Warme Duschen
Ver und Entsorgung möglich
Wifi auf dem Platz nicht empfangen
45 Dh

05.05

Tafraoute liegt in einer beeindruckenden Naturkulisse im Anti Atlas und es wäre nicht nötig dies mit Farbe noch hervor zu heben. Aber 1984 tat genau dies Jean Vérame ein belgischer Künstler. Mit der Farbe blau malte er riesige Felsen an. Sollte man es nun Kunst nennen. Man kann darüber streiten. Auf jeden Fall ist es dadurch in den Foren bekannt geworden. Wir Touristen kommen und das dies nicht nachlässt wird kräftig nachgepinselt.

Wir fahren über Taroudannt weiter geradewegs zum Pass des Hohen Atlas.

Tizi N Test 2100 m übernachten wir bei dem Restaurant mit Camping.


Bekommen eine Tajine serviert die nach so vielen interessanten Gewürzen schmeckt. Das wir gar nicht heraus finden können welche und doch schmeckt keines zu sehr heraus. Kurz um top.
Der Platz selbst besticht mit einer Rundumsicht. Genial.


Leider hat dann der Wachhund, durch sein anhaltendes bellen, uns fast um sie komplette Nachtruhe gebracht.
Tizi N Test
Restaurant und Camping
Duschen nur lauwarm
Ver. und Entsorgung nicht möglich
100 Dh

06.05
Ramadan Anfang

Wir hatten uns im Vorfeld viele Gedanken deswegen gemacht. Fahren durch die kleinen und größeren Dörfer. Können auf den ersten Blick keine Veränderung feststellen. Die Männer sitzen in den Cafés vor ihrem Tee. Aus den Restaurant kommen frische Grilldüfte und die Verkaufsstände bieten wie gewohnt ihre Waren an.

Die Ruine der Moschee von Tin Mal

 

Die Moschee wurde um 1980 Mithilfe zweier deutscher Architekten behutsam, ohne eine Rekonstruktion des Dachs, restauriert.

Wir rasten am Stausee bei Wirgane. Lassen Berry nochmal toben. Versuchen auf unserem Kartenmaterial und im Navi den besten Weg durch Marrakech zu finden.
Eigentlich hilft nix als einfach durch.
Die Stadt präsentiert sich mit einem roten Fahnenmeer. Da muss der König in Marrakech sein.

Camping
Le Relais de Marrakech
Treffen Manu und Wolfgang die wie wir eine Bimomil Kabine mit Nissan Navara haben.


Über gemeinsame Foren kennen wir uns schon länger aber persönlich haben wir uns hier das erste Mal getroffen.
Erzählen und erzählen bis wir zu Bett kommen kräht schon der Hahn.

07.05
Die Balu Group zieht von dannen. Wir aber lassen diesen warmen Tag im Schatten ganz einfach an uns vorbei gehen.

Camping
Le Relais de Marrakech
Top Platz
ca. 10 km Außerhalb
90,- Dh

08.05

Cascades d‘ Ouzoud
Liegt ca. 150 km von Marrakech Richtung Fes.

Am Anfang von Ouzoud gleich rechts befindet sich der Camping Zebra. Die Rezeption ist nicht besetzt wir dürfen unser Mobil schon mal einparken.

Es ist gegen 14:00 h und am Nachmittag sollen am Wasserfall die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren herschen.
Drum. Wanderschuhe an Hut auf und los. Aus dem Campingplatz raus und rechts Richtung Cascades ca.1.5 km.

Der Weg ist eigentlich nicht zu verfehlen. Immer geradeaus, dann den Verkaufsständen entlang.
Es gibt mehrere Ebenen von denen man runter oder auch hoch blicken kann. Egal von wo man zu diesem Naturereignis schaut. Der Weg hat sich gelohnt.

 

Camping Zebra
Terrassen mit Weitsicht
Schattenplätze teilweise mit Tisch und Stühlen
Super schöne gepflegte Sanitäranlage
100 Dh

Der Platz wurde von einem Holländischen Ehepaar gebaut und betrieben. Ist mittlerweile aber verkauft. Es bleibt zu hoffen das die Instandhaltung genauso gut weitergeführt wird.

09.05

Wir biegen von Demnate kommend auf die R 307. Die Straße zum Pass Tizi N Outfi führt durch ein Waldgebiet und wird gerade ausgebaut. Es geht durch die teils ungesicherte Baustelle. Nach ca. 12 km erreichen wir die hier noch ursprüngliche alte Strecke. Schnell ist eine Höhe von 1680 m erreicht und es geht über Serpentinen wieder zügig abwärts. Kommen durch eine sehr reizvolle Landschaft. Karger Bewuchs wechselt sich immer wieder mit extrem grünen Flächen ab.


Es folgt der Tizi N Fedrhate mit 2223 m. Von nun an geht es einen nicht Enden wollenden Bandwurm abwärts. In der Ferne erblicken wir die Schneefelder des Hohen Atlas. Die Bergkulisse erstrahlt in der Nachmittagssonne in einem hellen Moos bis kräftigem Dunkelgrün. Im Tal fließt ein kleiner Fluss.
Wir durchqueren eine Reizvolle Schlucht. Furten und wackeln nun an kargen Felsformatiomen vorbei auf immer schlechteren Asphalt. Die Strecke wird wieder besser obwohl es weiterhin von Kurve zur Kurve geht. Mal schraubt sich die Straße hoch wo sie sich alsbald wieder Abwärts schlängelt..

Wir sind wieder bei genau 2000 m angekommen und haben eine grandiose Weitsicht.
Nach dem Bergkamm geht es natürlich über Serpentinen bergab.

 

In der Ferne erblicken wir ein gigantischen  strahlenden Turm. Google verrät.


Wir haben das Licht von Ouarzazate erblickt. Ohne Flaks. Die Anlage heißt Noor. Übersetzt Licht. Das Sonnenkraftwerk  Noor 3 der Turm wurden im März 2018 vom König in Betrieb genommen.

Klaus ausser sich. Ist nun Bemüht der Anlage so Nah wie möglich zu kommen.
Und das am besten auf direktem Weg.
Vorbei an verlassenen Caspars, Palmenhain und sogar durch eine Furt.
Stehen wir nun vor diesem Gigant.

Gleich ist unser Tagesziel erreicht

Sind heute morgen gegen 11:00 h losgefahren und um 19:30 h in Ait Benhaddou angkommen. Mit 1 Stunde Pause.

Restaurant Defat Kasba
Nach Sonnenuntergang bekommen wir zuerst eine Harira, die marokkanische Fastensuppe serviert.
Danach eine sehr leckere Tajine und zum Nachtisch Melone.
160 dh

Platz mit Dusche und Toilette.
Ver und Entsorgung möglich.
Kleiner Pool
Sauber Anlage
Eingangstor Höhenbegrenzung 3 m
60 dh

10.05

Wollen heute Ait Ben Haddou besichtigen. Dafür stehen wir etwas früher auf und verzichten auf das Frühstück.
Zu Fuss die ca. 4 km dem Oued El maleh  entlang kommt man an die berühmten Kasbahs.
Der Weg ist sehr abwechslungsreich und sogar um die frühe Uhrzeit etwas schattig.

Die aus Lehm gebaute Stadt steht auf der Liste des Weltkulturerbe und ist schon diesen Ausflug wert.

Wir nehmen zurück zum Platz ein Taxi der uns und auch Berry für 20 dh fährt.

Erstmal Essen und frisch machen. Dann wieder los zum nächsten Pass. Mit Abstecher nach Telouet. Wieder Richtung Ouarzazate und Zagora.

Heute wären wir doch fast einer Touristenabzocke zum Opfer gefallen.
Am Straßenrand seht ein Herr gut Gekleidet an seinem Auto. Hat eine Panne. Wir mögen doch seiner Familie Bescheid geben. Skizze und Info überreicht er uns. Wir los liegt sowie auf unserem Weg. Dort angekommen finden wir beschriebenes Haus. Dies weist eigentlich nicht direkt auf ein Teppichhändler hin. Ich gebe schnell meine Nachricht an den heraneilenden Familienangehörigen ab. Lass mich aber nicht aus Dankbarkeit zu einem Tee einladen.
Holzauge sei wachsam. Kurze Zeit später steht doch schon wieder ein Herr gut Bekleidet..

Es ist Ramadan nur so zur Erinnerung.
Man sieht nun immer weniger geöffnete Cafés. Eigentlich nur direkt bei den Touristischen Anlaufstellen. In den wenigen Kaufhäusern die Alkohol verkaufen sind die Separees geschlossen.
Als wir durch Agdz fahren ist Markt und auch wir versorgen uns mit frischem Gemüse und Brot.
Ein älterer Herr haut mir mit seinem Baguette auf meines. Redet lautstark Arabisch. Versteh nur Koran Koran. Es kommt ein jüngerer Mann der sich zwischen uns drängt und ich konnte dadurch meine Essensbeute retten.
Vielleicht sollte ich beim nächsten Marktstand Berry mit nehmen. Denn vor Hunden haben sie Respekt.

 

Kurz vor Zagora verfolgte uns ein 4×4 Landy. Stark gestikulierend. Blinkend.
Zuerst wollten wir nicht anhalten. Dachten an weiteren Teppichhändler. Er überreichte uns seine Visitenkarte mit dem Hinweis wenn bei unserem Nissan ein Problem auftreten sollte. Er habe eine Nissenwerkstadt. Wenn nicht sollen wir trotzdem mal bei ihm vorbei schauen.
Um uns noch den Weg zum Camping zu zeigen fährt er voraus.

Campingplatz Oasis Palmier in Zagara

Bei unserem Eintreffen ist dieser so richtig belegt. Fanden nur mit Mühe eine kleine Ecke für uns.
Sollen die Anmeldung morgen machen, er habe noch nichts gegessen und es sei schon spät.

Camping Auberge Oasis Palmier
Schattig im Plamenhain
Warme Duschen
Saubere Sanitäter Einrichtung
Ver und Entsorgung möglich.
60 dh

11.05
Es ist gerade mal 8 und der Platz hat sich fast geleert.

Heute fliegen Rainer, Anna und Snow nach Hause. Beim Robel ist die Welle des Allradgetriebe gebrochen.
Es war ungewiss wie lange das Ersatzteil beim Zoll zurück gehalten wird. Auch war die Werkstatt nicht Vertrauenswürdig.
Daher die Entscheidung für den Rücktransport des Wohnmobils.

Wir sind so unsagbar traurig . Wie gerne hätten wir das alles mit euch gemeinsam gemacht.
Drück euch ganz Doll.

Ihr fehlt uns nicht nur bei den geselligen Stunden. Ganz besonders bei den Fahrten über die Pässe, durch die Steinwüste und zu den Sanddünen.

Wir bleiben in Kontakt.

Heute haben wir uns Touristenmässig Eingekleidet. Und dabei das erstemal um den Preis gefeilscht. Hose, Hemd und Tuch. Alles mal zwei. „Mache guter Preis“. Zu erst 1100 dh. Zum Schluss „Mache bester Preis“ von 490 dh. Die Zeit wird es zeigen ob auch die Qualität passt.

 

Wir starten von Zagora aus Richtung Taghbalte. Hinter dem Pass befintet sich der Einstieg  zu dem Teilabschnitt des Track SZO und SOM aus Pistenkuh. Zusammen sind es ca 70 km vom Tizi n Tafilalet bis kurz vor Sidi Ali.

Die Piste ist geschottert und mit Wellblechabschnitten. Hat ab und an leicht sandige Passagen. Tamarisken spenden Schatten.  Wir kommen an riesigen Melonenfeldern und an Dattelpalmenplantagen vorbei. Auch sehen wir einige sehr armseligen Behausungen der Berber.

In der Ferne erblicken wir erste höheren Sanddünen. Auch wird die Piste immer sandiger…

Wo ist unsere Piste hingekommen. Linker Weg extrem lockerer Sand. Rechter Weg geht zur Auberge Bivouac

Camping Dinasour Kem Kem
Dusche und Toilette ok
Ver und Entsorgung nicht möglich

Wir entscheiden das wir bis heute weit genug gekommen sind und fahren in die Kaspar hinein.
Der junge Chef holte Tisch und Stühle bei. Hieß uns sehr willkommen. Schenkt uns Tee ein. Stellte Oliven und Nüssen dazu.

Erzählte uns viel über die Piste. Zeigte auf der Karte welchen weiteren Weg wir am Besten nehmen sollen. Da die direkte Verbindung zwischen Sidi Ali und Ramlia zur Zeit stark versandet sei. Mussten schon einige auch große Fahrzeuge mit Traktoren geborgen werden.
Er bietet uns aber auch an für 500 dh zu Führen.
Dies fanden wir auf Anhieb ein Klasse Diel. Klären noch die Zeit. Früh um 6:00 h. Da sei der Sand noch nicht zu weich.

Als bald das Essen, was von seiner Mutter und Schwester zubereitet wurde, uns auch schon serviert wird.
Aber eigentlich ist es bei zur Zeit 40 Grad. Noch viel zu Heiß zum Essen.

So richtig will es nicht abkühlen. In der Nacht um drei sind es immer noch 30 Grad.

Hmad macht in der Früh sein Moped bereit. Klärt mit Klaus nochmal kurz den Streckenverlauf. Und los geht’s.


Er voran und wir folgen. Zuerst noch ein Stück der Strecke von der Pistenkuh. Dann eine Umgehung.

Die Strecke ist von steinig bis sandig…von leicht bis anspruchsvoll. Alles dabei. Wir sind froh das wir diesen Weg geführt gewählt haben.

Sind um 6:20 h gestartet
und bis Ramlia 9:00 h

Ab hier sei es für unser Fahrzeug ohne Probleme machbar.
Dies war korrekt. Wir sind nun der Piste von Mdmot gefolgt.

Die Passagen waren wir zuvor Abwechslungsreich und sogar viele mit hohem Fahrspaß.

 

Es ist gegen 14:00 h bis wir auf dem Haven Auberge La Chance eintreffen.

Parken fein unter den Palmen und machen uns erstmal einen Salat.

Später als der heiße Planet etwas nachlässt zu brennen. Parken wir nochmal um damit wir näher an den Dünen stehen.

13.05

Wir wollen den Erg Chebbi umrunden.
Fahren zum Teil auf der Route der Pistenkuh. Aber auch nach Mdmot.


Anfangs mit viel Fahrspaß wechseln sich fester und sandige Untergrund ab. Dann folgt eine Passage Steinwüste.
Am Ende des Erg Chebbi angekommen biegt die Strecke von Mdmot zur Umrundung nach links ab.
Leider in die tiefe Sandmulde dann doch nix für uns.
Gerade aus ins Gebirge die Route der Pistenkuh.
Wir suchen nach alternativen.
Immer im Kopf das wir wenn wir stecken bleiben durchaus ein Problem hätten.
Bringt ja nix. Zurück.

Mittlerweile ist es 11:00 h geworden. Die Piste wir nun merklich weicher. Gegen 13:00 h kommen wir wieder auf geteerte Straßen.

Teppichkauf 1700 dh in Hassi Labied Depot Normade
Auch hier bekommt man das übliche Programm. Wie in einem Museum laufen wir durch einen Gang wo Alltagsgegestände uns erklärt werden. Bis wir zu dem zu verlaufenden Objekt unserer Begierde hinter einem Vorhang kommen. Uns wird hier Art, Muster und Farben im schnelldurchlauf erklärt. So das wir schnell mit der Vielfalt überfordert sind. Um Seriosität auszustrahlen wird noch betont. Kaufen sei kein Zwang und alsbald ist der Fußboden mit den schönsten und verschiedensten Teppichen belegt.

Triumpfbogen von Hassan II  in Rissani.

In Errachida Acima Supermarkt mit Europäische Standards.
Große Auswahl an Obst, Salat und Gemüse
Saubere Fleischabteilung

Gigantische Kulisse am Ouat Ziz

Stausee Ziz
Kaspah Hotel Jurassique
Camping in der Ziz Schlucht
Anlage nicht mehr so taufrisch trotzdem eine klare Empfehlen
Warme Duschen
50 dh

Der Chef, Herr Said heißt uns sehr willkommen und fragt sogleich nach unseren Wünschen. Seine Frau könne uns was kochen. Wir lehnen Dankend ab möchten uns selbst was zubereiten. Heute mal nur einen grünen Salat mit etwas Brot. Er ließ es sich aber nicht nehmen uns zwei Schüsselchen Harrira die Fastensuppe ans Wohnmobil bringen zu lassen.
Obwohl die Straßen nicht weit vom Platz ist hört man sie kaum, die Temperatur ist mit 30 Grad angenehm und wir schlafen außerordentlich gut heute Nacht.

14.05
Frühstücken in einer durchaus prachtvollen Bergkulisse. Unterhalb des Platzes fließt die Ziz und davor liegt in sattem Grün der Olivenhain. Kosten das selbstgepresste ÖL. Es ist außerordentlich mild. Bekommen 1,5 l für 60 dh.

Zurück zum Stausee Ziz. Springt Klaus gleich mal in die ins kalte Nass. Berry holt sich schlammige Pfoten.

Die zweit Schluchtenfahrt


Über Goulmima nach Amellagaou wo sich der Einstieg der komplett asphaltierten Straße der Mdmot Strecke Mp 21 befindet.

 

Sie führt durch die Gheris Schlucht zur Todra Schlucht.

 

Auberge Camping Atlas
Kleiner sehr idyllisch
Alles sauber und gut durchdacht
Kleiner schöner Pool
Ver und Entsorgung möglich
Warme Duschen
Wifi
100 dh

Trotz des sehr schönen Platzes fühlen wir uns nicht ganz so willkommen.
Ein in der Ecke schön gelegener Platz wurde uns verwehrt. Der wäre reserviert. Bis zu unserer Weiterfahrt blieb er aber frei.
Bei der Anmeldung wollte ich schon mal unser Abendessen vorbestellen. Nicht möglich. Es sei Ramadan zuerst sei er selbst dran, dann wir. Ich ließ mir die Uhrzeit, wann dies denn sei bestätigen. Also durfte ich nun doch was aus der Karte aussuchen. Da wir bisher noch kein Kuskus probiert hatten wollte ich dies bestellen. Er lehnte nun wiederum ab. Dies könne er für heute nicht machen. Obwohl es auf der Karte ist. Nun mag ich nicht mehr bei so viel Wiedrichkeit. Dann doch was aus der Kombüse.

15.05
Zuerst benötigen wir Diesel weil wir den Atlas auf den kleineren Straßen überqueren wollen. Dort gäbe es wenig  Tankstellen. Also machen wir lieber nochmal voll.
Aber vorher fahren wir noch durch die Dades Schlucht. Das ist nun die dritte und wie wir meinen die schönste. Die Felsformationen teilweise richtige Skulturen. Das grüne der Palmen und des Eukalyptus heben sich von dem kräftigem rot des Gesteins perfekt ab. Die Schlucht ist schon top.

Finden in Park4night
Auberge Assaka
auf geschottertem bewachtem Parkplatz
Kein Schatten
Versorgung ja
Entsorgung schwierig
70 dh

Die Auberge ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.

Der Besitzer Lucine Assaka ist überaus freundlich. Er war uns der perfekte Gastgeber. Serviert Pfefferminztee und kocht für uns drei ein leckeres Cuscus.

Die Gegend ist schön für Wanderungen und die bietet Lucine geführt an. Auch für mehrere Tage mit Mulis und organisiert Übernachtungsmöglichkeit bei den Nomaden.

16.05
Fahrt über den Titz n Ouano nach Imilich.
Die Felsen rotes Gestein mit wenig Bewuchs.
Im Tal die Gärten dank eines langen traditionellen Bewässerung Systems schön grün. Man baut an was gebracht wird. Kartoffeln, Gemüse und Getreide. Wir sehen aber auch Apfelbäume. Auf dem Esel sitzend oder zu Fuss. Sichel aber auch Hacke in der Hand. Die kleineren Kinder auf dem Rücken. Es sind die Frauen dow jetzt am Vormittag Richtung Feld unterwegs. Denn diese Arbeit scheint überwiegend von ihnen ausgeführt zu werden.


Weiter Richtung Titz n Ouano. Einer der höchsten zu befahenden Pässe Marokkos. Kurve um Kurve schrauben wir uns der grob geschotterten Piste hinauf. Die Kehren zu eng als das wir diese in einem Zug fahren können.

Die Weitsicht ist spektakulär. Bei einer Höhe von 2880 m haben wir ein Ausichtsplato und nach 2.5 Stunden die Passhöhe von 2957 m und den Scheitelpunkt erreicht. Dies ist auch die Klimascheide. Vom Halbwüsten zum Mediterranen Klima.

 


Die Farbe des hohen Atlas hat sich in einem leichten hell bis moosfarbigen Grün gewandelt.
Vereinzelte Bäume tauchen auf.
Große Schafherden und auch Pferde grasen.
Die Schäfer fordern mit eindeutiger Geste Zigaretten. Leute ihr habt Ramadan dürft sie sowieso nicht rauchen.
Rechts der Piste verläuft nun ein kleiner Bach. Es geht durch eine schöne Felsformation. Wir kommen an einfachen Lehmbauten der Berber vorbei. Teilweise bewohnt.
Wir erreichen Agoudal nach
45 km Schotterpist.

Fahrzeit von 4.5 Stunden inklusive Verbindung zur Piste.

 

Jetzt wieder auf geteerten Straßen fahren wir bis Imilchil zum Lac Tislite.

Am See ist ein schöner wenn auch schattenloser Platz. Wir machen eine ausgiebige Pause. Überlegen hier zu Nächtigen. Doch die Kinder sind echt ein Problem. Sie kommen ans Wohnmobil. Lassen uns nicht in Ruhe. Betteln richtig penetrant.
Wir entscheiden weiter zu fahren. Weiter Serpentinen bergab und bergauf. Halten Ausschau. Nix in der Nähe.
Das satte grün der Wiesen wird nun übertroffen durch ein Meer von bunten Blumen. Die Gegend wird mehr und mehr bewirtschaftet. Auch sehen wir immer mehr Bäume. In einem Olivenölhain finden wir dann den ersehnten Platz für die Nacht. Viel später hätte der nicht kommen dürfen, denn schon verabschiedet sich die Sonne purpurrot.

Freier Stellplatz
Auf der Wiese bei einem Olivenbaum

Problem Kinder
Es ist ein heikleres Thema. Auf der einen Seite winken die Kinder und auch viele Erwachsene zurückhaltend und freudig. Das wir dies gerne erwidern.
Aber viel mehr erschreckt es uns wie viele Kinder mit der Hoffnung auf ein Dirham oder etwas Süßes sich in Lebensgefahr bringen. Sich dabei unserem fahrendem Auto extrem unerschrocken nähern. So das es uns fast den Atem nimmt.
Unser Appell an alle Wohnmobil Touristen. Lasst es sein. Geld und andere Dinge während dem vorbei fahren zu verteilen. Denn dieses negative Verhalten ist antrainiert und ändert sich schnell bei nicht Erfolg.
Wenn ihr helfen wollt Sucht euch gezielt Projekte die bei den Menschen ankommt.

17.05
Mdmot MP3
Monkey Piste
Die Tour beginnt bei Khenifra ist bis auf wenige Kilometer geschottert. Meist schlechteren Asphalt mit vielen Schlaglöchern gespickt. Ein kleines Stück wird gerade ausgebaut.

Es folgen grüne Wiesen wie im österreichischem Alpenland.

 

Der See Auguelmame Azigza


Wunderschön und doch eine einzige Katastrophe. Die Berber Behausungen sind ganz Modern aus Plastikplanen gebaut. Tajines werden angeboten. Wir fragen uns aber wer diese mitten in einem Meer von Müll zu sich nehmen mag.

 

Wir fahren weiter durch eine schöne grüne Wiesenlandschaft.


Kommen zu den Kaskaden de L’Oum Rabia. Führer bieten ihre Dienste an. Ist aber rausgeschmissenes Geld.

Die Gegend ist geprägt durch Schafzucht und Ziegenherden. Und durch die  ärmlichen Behausungen der Berber.

Uns blutet das Herz. Im Angesicht der vielen Esels und auch Pferden. Denen die Vorderbeine zusammen gebunden sind. Damit sie nicht weglaufen können. Unter extremer Anstrengung humpeln sie Richtung Schatten.

Uns blutet das Herz. Wenn wir die Hunde am Straßenrand sehen. Die die ums Wohnmobil streifen um was zu fressen zu bekommen. Die die so extrem abgemagert sind oder auch verletzt. Auf der einen Seite wollen wir sie nicht anlocken weil wir sie nicht mehr los bekommen. Aber natürlich geben wir dann doch. Nur etwas weiter weg und am besten kurz bevor wir weiter ziehen.

Wir beenden die Mdmot Tour und fahren Richtung N 8

Bei Ifrane kommen wir durch ein Marokko das für uns recht unwirklich erscheint. Viel alter Baumbestand. Sogar richtige Wälder. Häuser gedeckt mit Ziegeln und Spitzdach. Parkanlagen mit Teich und Springbrunnen. Große private Villen ja sogar Anlagen die durch viel Polizeipräsens extra gesichert werden.

Wir sind in Fes angekommen. Wie Marrakech eine der vier Königstädte. Für morgen haben wir uns gleich an der Rezeption des Platzes einen deutschsprachigen Führer gebucht.

Camping International Fes da der Camping Diamant geschlossen hat. Ist auch im Internet nicht richtig nachzuforschen warum.

Daher der International Fes. Eine Anlage mit wunderschönen altem Baumbestand.
Leider in die Jahre gekommen. Viel ist kaputt und wenig was das Auge erfreut.  Mit 110 dh unser teuerster Platz. Der sogar Vorkasse kassiert oder ein Pass als Sicherheit hinterlegt haben möchte. Trotzdem möchte ich das positive hervor heben. Z.B. Das wir uns sehr willkommen fühlen.

Sehr schattiger Platz durch schönen alten Baumbestand
Warme Duschen
Leider nicht sehr gepflegt
Ver und Entsorgung möglich
mit Strom
110 dh

18.05

Um halb vier ruft der Muizin zum Gebet und in Fes scheint es sehr viele Muizine zu geben. Denn es bricht ein wahres Echo über uns ein. Nun ist auch der Hahn geweckt und meint ebenfalls es sei Zeit. Nix da ei bissel drücken wir die Äuglein noch zu.

 

Um 10:00 Uhr ist unser Taxi und der Gaide am Eingangstor für unseren Medina Besuch bereit.
Lassen uns nochmal das Ausgehandelte Honorar bestätigen.
Taxi hin 40 dh
Führer 250 dh
Taxi rück 40 dh
Karim heißt unser er und möchte uns seine Heimatstadt Fes zeigen. Ihm wird schon bei der Taxifahrt schlecht. Er entschuldigt sich habe in der Nacht zu viel gegessen. Und das nennt man dann religiöser Verzicht.

Der Suk ist groß und verwinkelt. Wir werden zielstrebig zu den Kooperativen und zur den Handwerkern gebracht. Uns wird erklärt und auch demonstriert. Alles sehr Interessant.

Nochmal zur Erinnerung. Es ist Ramadan.    Unserem Führer ist mittlerweile so übel, das er sich erstmal in der Gasse übergibt.
In einer Ecke entsteht ein richtiger Tulmult. Männer gehen aufeinander los. Wir wissen nicht warum. Spüren die Angespannte Stimmung.

Karim erklärt das dies in diesen Tagen oft vor kommt da die Männer wegen des Rauchverzichtes am Tage aggressiv sein könnten.

Wir fahren weiter Richtung Norden
Lesen in Park4nigt von einem kleinen Idyllischen Platz mit Aussicht und gutem Restaurant.
Den nehmen wir.


Restaurant Geschlossen Ramadan.
Macht nix. Dann eben Gemüse aus der Kombüse.
Die jungen Betreiber sind sehr nett und wir fühlen uns wohl. Dadurch das wir die einzigen Gäste sind und der Platz eingezäunt ist. Können wir Berry auch mal frei laufen lassen.

Restaurant Camping
Menzah Bellota
An der Straße gelegen. Aber die hört man nicht zu laut. Viel mehr genießen wir die Frosche quaken und die Vögel zwitschern.
Untergrund Wiese.
Eingezäunt
Ausblick zur Schlucht
Warme Duschen
Ver und Entsorgung
50 dh
10 dh

19.05

Weiter Richtung Chefchaouen entdecken wir eine Ölpresse. Kaufen Olivenöl pro Liter 35 dh. Dies sollte uns eine Zeitlang reichen.

15 Liter
525 dh

Und weiter Richtung Chefchaouen nun kommen viele viele Verkaufsstände die Tajine anbieten.
Entscheiden uns für die unglasierte Variante mit passenden Untersatz für die Holzkohle. Dies gleich zweimal.
180 dh

Chefchaouen


Die blaue Stadt. Wir steuern gleich den Campingplatz an. Im Internet bekommt dieser extrem schlechte Bewertungen. Ganz so schlimm fanden wir ihm nicht. Natürlich könnten die Sanitäreren Anlagen besser gepflegt sein. Aber wenn man in dieses Land reist. Sollte man nun wirklich nicht den 5 * Luxus erwarten.

Man steht sicher und für die Stadtnähe sogar einigermaßen ruhig.

Wir treffen hier Claudia und Achim. Sie fahren wie wir einen Nissan mit Bimobilkabine. Und sind Bekannte von Bekannten von unseren Bekannten. Irgendwie so.
Gleiches Hobby. Gleiche Interessen. Gemeinsam Besuchen wir die sehr schöne Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Boutiquen und Restaurants.

Diese Kleinstadt macht so viel richtig. Sie ist sauber und hinter jeder Ecke verbirgt sich ein neues Foto Motive. Auch hält nicht jeder die Hand zum Betteln auf.

Selbst die, best Qualität… Verkäufer sind nicht aufdringlich. Und beim verneinen auch nicht pampig.

20.05

Fahren nun auf kurzer Strecke ans Mittelmeer.

In Tetouan kaufen wir Gewürze und Datteln. Und ab nach Tanger med. Machen uns Gedanken wie der Check in verläuft. Dabei ist alles so unproblematisch.
Stehen nun vor der Fähre und lassen unsere bisherige Reise Revue passieren.

 

Gegen Mittag schon sieht man viele sich selbst bemitleidende Menschen. Kraftlos dahin schleichen. Im Schatten der Bäume verharren.
Abends schon vor dem Sonnenuntergang steht die Arabische Welt still. Menschen versammeln sich vor den großen Moscheen zum Massengebet. In den Restaurants werden die Tische reichlich mit Süßen und herzhaften Speisen gedeckt. Es ist halb acht. Die Straßen sind buchstäblich leergefegt.

Wir sind dankbar, das es uns möglich ist, diese Erfahrungen machen zu können. Wir an diesem Leben teilhaben konnten. Auch wenn es nicht unsere Welt ist.

Wir sitzen an Deck der Fähre und planen nun die Weiterfahrt. Die ganz langsam immer ein Stück Richtung Norden geht.

Ist schon spät oder aber auch sehr früh bis wir auf dem Parkplatz am Hafen ⛵ mit Blick auf Gibraltar einparken.

21.05

Fahren die Kostenfreie A-7  Zuerst nach Marbella und dann Malaga. Mein Reiseführer verrät mir viel über Gegend und Kultur. Ist bestimmt super Interessant.
Wir sind aber auf der Suche nach etwas Entspannung. Vielleicht finden wir ein passenden Platz am Meer.

Über park4nigt Offroade
Sie geschotterte Piste schlängelt sich kurz abwärts. Der Platz recht schön und sauber.
Einige Mobile haben sich für schon länger eingerichtet.
Ein Parkverbotsschild steht wettertest gut sichtbar und leicht verblasst.
Uns wurde versichert das die Polizei nur selten herkäme und wenn, dann das Gebilde nur auflösen würde. Sprich räumen.

Also bleiben auch wir. Öffnen einen guten Rotwein und lauschen den Wellen.

Playa de Cabria
Almunecar
Platz am Kiesstrand
eigentlich Parkverbot
Keine Ver und Entsorgung

Über das Internet wird gebeten diesen Platz sauber zu halten und seinen Müll mitzunehmen. Diesen Apell kann ich nur bestätigen und gilt eigentlich für alle Plätze.

22.05

Richtung Granada, über Pampaneira in die Sierra Nevada.
Zwischen Capileira und Trevelez haben wir einen Picknickplatz mit Tischen und Bänken, sogar mit Grillstelle ausfindig gemacht. Ein Wasserfall ist in Sichtweite weite.

Kleine Wanderung in der Sierra Nevada.

!!!
Auszug aus dem Netz noch bearbeiten

Der Jamón de Trevélez ist ein luftgetrockneter Serranoschinken von der Hinterkeule (jamón) des Schweins. Er stammt aus dem Osten der südspanischen Provinz Granada, aus einer Region am Südhang des Naturparks Sierra Nevada (Alpujarra). Seinen Namen hat der Schinken von der andalusischen Gemeinde Trevélez. Trevélez ist mit einer Höhe von 1.500m über dem Meeresspiegel die höchstgelegene Gemeinde Spaniens.
!!!

Camping Trevelez
Ver und Entsorgung
Warme Duschen
15,50 €

23.05

Gegen 12:00 weiter natürlich zuerst wieder über Serpentinen durch eine Landschaftliche schöne Gegend. Raus aus die Sierra Nevada.

Travernes de la Valldigna Playa Strand.
Mal so ein richtiger Sand und man kann auch mit Hund dem Strand entlang. Berry ist begeistert. Tollt und kugelt sich richtig. Genießen noch den Sonnenuntergang. Aber unser higtlight des Tages war dann das Italienische Restaurant. Top und lecker.

 

Car-Camping La Finca
Direkt am Meer hinter einer Düne
Begrünt wenig Schatten
Inklusiv Dusche und im Container
Aber richtig heiß uns sauberer.
Ver und Entsorgung sehr gut
8 €
Strom extra

24.05

Es nieselt schon den ganzen Morgen. Wir frühstücken im Womo.
Gegen Abend wollen wir in der Nähe von Roses sein.
Die meiste Zeit wechselt es zwischen Starkregen und Nieselregen.
Meiden die Autobahn. Es ist schon dunkel bis wir in Persalada ankommen.
Zum Glück ist es wirklich mal trocken und wir laufen durch die sehr schöne Altstadt. Genießen noch einen Espresso mit Cointreau.

25.05

Figueres
Die Straßenführung und kein Parkleitsystems in Figueres ist echt eine Herausforderung.
Das Museum von Salvador Dali ins Navi eingegeben. Es werden uns genügt Parkplätze angezeigt.   Trotzdem haben wir ein Problem für uns den richtigen zu finden. Der erste am Straßenrand gefällt nicht. Ein anderer ist nur für Busse. Der nur eine Parkgarage. Dazu kommen enge Gassen, rechtwinklige Kurven verbunden mit Einbahnstraßen die uns immer ums Ziel greisen lassen. Völlig genervt wählen wir nun doch lieber etwas außerhalb ein Parkplatz. Endlich geschafft und sogar pünktlich. Öffnungszeiten im von April bis September
von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Eintritt 15 € für Erwachsene

Das Theater Museum Dali ist aus einer Theater Ruine umgebautes, von Dali selbst gestaltet und inszeniertes Gesamtkunstwerk.
Am Eingang erwerbe ich mir den Foto Führer. Indem einige Epochen und die wichtigsten Werke beschrieben sind. Man sollte aber die Kunst auch einfach auf sich wirken lassen. Vieles ist Abgedreht aber auch Genial. Nach gut drei Stunden im Museum ziehen wir von Dannen und ich bin ganz wirr im Kopf.

Bei Roses wollen wir am Meer entspannen. Zu einem uns gut bekannteren Platz ist nun der Weg mit einer Schranke versperrt. Der davor liegende Parkplatz eröffnet kein Blick zum Meer. Punkt. Ihr kommt hier nicht rein. Suchen weiter und finden in der Nahe was mit schöner Aussicht. Dies ist der Parkplatz von einem Restaurant , das jetzt um 15:00 Uhr bis auf den letzten und dies nicht kleiner Terrasse, besetzt ist.
Klaus träumt von Paella und ich von Tapas…

Gegen sechs ist der letzte Gast gegangen und wir machen uns bereit die lauschigen Terrasse zu stürmen. Doch das Tor wird verschlossen. Die Besitzer ziehen ab. Aus unserer Traum.

Wir holen Tisch und Stühle raus. Nudeln in den Topf und Dose auf. Dazu frischen Salat. Das alles mit einem Gläschen Rotwein. Top Ausblick. Wir könnten übler dann sein.


So langsam füllt sich der Platz wieder. Es kommen nun Gäste die wie wir die Nacht hier am Meer verbringen wollen.

26.05

Kein Hund hat gebellt. Das Zahnende Kind aus dem T5 nicht durchgebrüllt. Die Polizei uns nicht vertrieben.


Wir stehen noch bei unserem schönen Aussichtsplatz und frühstücken trotz starken Wind mit Blick aufs Meer. Schöner kann kein Tag beginnen.

Weiter Richtung Heimat fahren wir nun der Küste entlang. Überqueren die Spanisch – Französische Grenze.


Entlang der Route des Weines.
Es werden an mehreren Stellen den hiesigen Wein angeboten. Nach einer Verköstigung entscheiden wir uns für einen Roten.


Unser heutiges Ziel ist tatsächlich wieder Collioure.
Es gibt Orte die mit besonderen Erinnerungen verbundenen sind und man kehrt gerne an diesen zurück.
Collioure ist so einer für uns.

Das kleine Künstler und Fischerdorf ist wie   erwartet gut Besucht. Wollen uns den offiziellen Wohnmobil Stellplatz anschauen. Der liegt direkt unterhalb der größeren Verbindungs Straße. Hat eine gute Fernsicht ist aber viel zu weit außerhalb.
Auch hätten wir kein gutes Gefühl unser Mobil unbewacht hier abzustellen und zum Ort zu gehen.
Also halten wir Ausschau nach einem Campingplatz. Der, der am nahestehen ist, ist im Netz eigentlich nicht so gut bewertet. Wir schauen in uns selbst an. Die Anfahrt ist ein bisschen… sagen wir mal für große Fahrzeuge knifflig. Der Platz selbst hat nicht den neusten Standards. Aber wer seine Gäste so freundlich empfängt und zudem ein Platz betreibt der so viel Charme hat und dazu gepflegt ist. Bekommt ein .

Camping la Girelle
Schöner alter Baumbestand
Direkt am Kiesstrand
Direkt am Wanderweg
Warme Duschen
Restaurant
kleines Lädchen
Ver und Entsorgung
22 Euro

Petra und Artur parken kurze Zeit später mit ihren Defender neben uns ein. Verteilen gleich mal zur Begrüßung eine runde Gerstensaft . Beim schnacken entscheiden wir entlang des Küstenwanderwegs gemeinsam nach Collioure zu laufen.
Wollen beim Restaurant Neptun schön essen gehen. Und wir hatten Glück das auch ohne vorherige Reservierung ein Tisch frei war.
Bin dann doch etwas mit der Speisekarte überfordert. Da alle sich für ein Menü entscheiden, schließe ich mich an. Egal was uns nun kredenzt wird. Es ist alles ein Geschmacks Explosion.

27.04

Den Defender zieht es weiter Richtung Pyrenäen. Petra und Artur schön Euch getroffen zu haben. Ihr habt uns mit eurem Humor und Herzlichkeit begeistert. Wünschen Euch auf dieser und auch allen weiteren Reisen das ihr diese Freude nie verliert.

Wir aber heute mal ganz entspannt.

Gegen Mittag laufen wir nach Port argeles. Der Küstenweg ist wie der nach Collioure an mehreren Stellen umgeleitet. Trinken im Hafen ⛵ einen Cappuccino.

Genießen die Sonne noch ein wenig. Dann aber zurück. Klaus hat sich Lenden Medaillons mit Paprika und Sahne gewünscht und ich wollte Nudeln mit Lachs. Wir sind völlig Müde und zufrieden. Ein schöner Tag neigt sich dem Ende. Gute Nacht.

Der Wind der durch die alten Bäume streift.
Die Wellen die sich Aufbäumen und dann am Strand brechen.
Die Vögel die ihr schönstes Lied trillern.
Und auch das nächtliche quaken der Frösche.
Ein schöner Platz trotzdem müssen wir Abschied nehmen.

Beim ausparken. Kurz nicht aufgefasst. Hat Klaus mit dem Auto hinten Links ein Baum retuschiert. Nun ist unser Außenstaufach etwas verbeulte.
Zum Glück funktionieren die Lichter noch.

28.05

Weiter nach Norden. Auf der rechten Seite begleitet uns das Meer noch eine Weile. Biegen links auf die A 75 eine kostenfrei Autobahn und kommen durch das Tarn Tal. Imposant erheben sich nun die Berge. Ausfahrt Millau. Es fängt heftig an zu regnen. Klaus fährt unbeirrt zu seiner Attraktion.

Die längste Tragseilbrücke der Welt. Sie schwebt fast Majestätisch über dem Tal. Wo sich in der Tiefe unscheinbar der Fluss Tarn hindurch schlängelt. Auf der Brücke fahren die Fahrzeuge fast schon gemächlich von hüben nach trüben. Wir vermuten das wegen des starken Windes eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt.
Wir wollen wenn möglich noch bis Genf kommen. Kurz vor der Grenze suchen wir uns über Park4night einen Platz zum schlafen.

Les Neyrolles
offizieller Wohnmobil Stellplatz
direkt am See
Entsorgung
9 Euro haben aber nicht gefunden wo wir die Gebühr bezahlen können.
Auch gibt es innerhalb des Parkplatzes, Plätze die erlaubt, aber auch welche Wohnmobil verboten. Also achtsam.

29.05

Heute haben wir ins Navi Schöllkrippen eingegeben. Dort wollen wir am Abend sein und uns mit Freuden treffen. Ein gemütliches Zusammensein am Lagerfeuer. Dies wird ein perfekter Abschluss unserer Reise.

Ein Gedanke zu „Marokko 2019“

  1. Hallo zusammen, habe Euren Blog durch Marokko etwas verfolgt und bin schon etwas neidisch. Hatten uns selbst auch Marokko als Ziel ausgedacht, wollten aber nicht alleine durch die Wüstengebiete, die uns aber sehr gereizt hätten. Hoffe ihr habt nicht auch noch einen Schaden wie eure Begleiter. Wir selber umrunden gerade die Adria und haben Wien Budapest und Balaton bei winterlichen Verhältnissen (im Mai) erleben dürfen und hoffen auf besseres Wetter in Kroatien. Viele Grüße an Euch – Michael und Simone aus Gelnhausen.
    Bei Interesse http://www.michasreiseblog.wordpress.com

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