Korsika 2011

 

Wir starten Freitagnachmittag und treffen uns am Samstag mit Klaus-Rainer, Monika und Bigs ein Belgischer Schäferhund, am Hafen von Livorno. Unsere Fähre heißt Regina, die Ihre guten Jahre schon lange hinter sich hat. Bei ruhiger See werden wir gegen 18 Uhr, auf Korsischen Boden ausgeschifft.

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Bastia Richtung Süden N193 N198 D37 Camp du Cap Sud

Sogleich steuern wir mit unseren Womos Richtung Stellplatztipp 5 und 6, aus dem Schulze Verlag. Wobei sich der 5er als Flop heraus stellte. Da die Zufahrt mit einem Eisentor versperrt wurde, dessen Zustand verrät es wurde nicht erst gestern angebracht. Der 6er war dann schon ein Volltreffer. Mittlerweile ist es dunkel geworden und wir stellen uns dicht an einen Baum, der uns für den nächsten Tag beschatten wird. Nach Spagetti mit Lachs und Spinat, noch ein Schnack und wir kriechen in die Alkoven.

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Sonntag 25.9

Der Platz ist aber auch sehr schön und das Meer lädt zum baden ein. Also bleiben wir. Klaus-Rainer und Klaus sind lange Zeit beschäftigt mit Austausch von Erfahrungen an Hilfreicher Technik rund ums Mobil. Nachmittags ist Formel 1 und am Abend grillen und Lagerfeuer angesagt.

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Montag 26.9

Richtung Westen ins Asco Tal D193 D247 D147 bis Hautasco mit Blick auf den Monte Cinto Übernachtung auf dem Campingplatz Monte Cinto

Nach dem Frühstück und einer Übungsfahrt am Strand entlang starten wir nach Asco, Berg und Natur bewundern. Machen an der Genuesischen Brücke eine kleine Rast. Versorgen uns an einem Brunnen mit Frischwasser. Weiter zum Monte Cinto die höchste Erhebung Korsikas und schlagen unser Quartier auf dem gleichnamigen Campingplatz auf. Entscheiden uns für eine kleine Wanderung am Manica Bach entlang. Kommen kurz vor dem dunkel werden zurück ans Womo und machen heute nur eine schnelle Tütensuppe.

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Dienstag 27.9

Richtung Osten über Morosaglia D71 D506 D106 Plage Anghione Übernachtung Sandstrand

9 Grad und wir überlegen im Mobil zu frühstücken, da platzieren Klaus-Rainer und Monika ihren Tisch auf dem Waldboden. Also warme Klamotten an und raus, denn als Drinnenfrühstücker wollten wir uns nicht betiteln lassen. Nach dem Frühstück fahren wir durch die beeindruckende Schlucht zurück und weiter zum Meer.

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Aber wo sind denn die beschrieben Plätze unseres Wohnmobil Führers. Wir überlegen noch, da fährt der Iveco schon über den Strand. Noch unsicher lässt sich Klaus schnell überzeugen und folgt den Spuren im Sand. Warum werden da Männer, egal wie Alt, wieder zu Kinder.

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Wir werden zu Gemüsepfanne und Rindersteak eingeladen, das beides hervorragend von Klaus-Rainer und Monika zubereitet wurde. Vielen Dank.

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Mittwoch 28.9

N198 über Aleria D343 D344 ins Gebirge D69 über Col de Verde bis Aullene D420 bis Zonza D268 über den Col de Bavella Übernachtung M. De Solaro Campingplatz

Unser Pick up will heute viel fahren und der Iveco hat eine etwas kürzere Strecke gewählt. Deshalb machen wir einen Treffpunkt aus und starten. Aber unser Weg war definitiv zu lange geplant und wir haben nicht viel Zeit für Wandern und Besichtigung. Viel Kurven, raus Foto schießen und 2 Schweine fürs Abendessen oder schlafen die ?, weiter, kurz speisen, weiter rechts links… unser Navi ist unerbittlich. Gegen 18.00 Uhr treffen wir Klaus-Rainer, Monika und Biks, denen es noch schlechter erging. Ein Natur Tunnel ohne Höhen Angabe, wurde ihnen trotz großer Vorsicht zum Verhängnis und der Alkoven ihres Ivekos blieb nicht unversehrt. Das Aus für die drei. Nun stehen wir auf dem Campingplatz und versuchen mit Sangria diesen Tag runter zu spülen.

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Donnerstag 29.9

N198 bis Porto- Vecchio D368 Richtung Westen D66 Bis hinter Levie zur Cucuruzzu Capula Übernachten auf Parkplatz

Nach dem Frühstück klebt Klaus-Rainer die Risse noch mit Panzerband ab und sie starten Richtung Fähre. Kommt gut nach Hause.

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Wir fahren wieder in die Berge, wählen für heute eine kleinere Fahrstrecke und machen eine kleine Wanderung zur Cascade de Pisca die Ghjaddu.

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Übernachten an der Ausgrabungsstätte Casteddu di Cuccuruzzu auf dem Parkplatz. Es ist eine stockdunkle Nacht. Mit vielen mysteriösen Geräuschen. Uhh… echt gruselig. Knisternder Wald, hustende Tiere.

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Freitag 30.09

D269 über Sartene auf die D65 bis Vignalella MDMOT K10 bis Tozzalta N196 zur Plage Droccatina N196 D48 bis Zivia off road extrem über Tizzano an Plage Cala di Tromba

Wir fahren heute ein Teilstück aus der Offroad-Tour von MD MOT, die durch mehrere Tiergatter versehen ist. Also aussteigen öffnen und schließen. Aber, außer glückliche im Schlamm sulende Schweine, haben wir keine weiteren Tiere gesehen. Die Strecke, war ohne großen Herausforderungen gut zu fahren. Nun auf der Suche nach einem schönen Strand-platz werden wir gleich durch Höhenbarrieren gehindert. Wir Versuchen es nur einen Weg weiter und landen unfreiwillig an einem Extrem Offroad-Weg auf dem man schon mal die Außenspiegel einklappen muss. Kommen auch bis zum Meer, leider landen wir an einer hohen Felsküste.

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Also zurück und weiter Suchen. Erst nach Tizzano werden wir fündig. Ruhiger sehr schöner Badeplatz zwischen Steinen, hier können wir bleiben.

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Samstag 1.10

D48 D21 D121 Propriano zur Plage de Capu Laurosu

Wir fahren weiter, erst mal zum Einkaufen. Fahren an mehreren mit Wohnmobil Verbotsschilder markierten Stränden vorbei. Nach längerem Suchen, dann doch schöner großer Strand, kein Verbot Ruhige Nacht. Wir bekommen Besuch von drei Hunden, die es sich gleich bei uns gemütlich gemacht haben.

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Sonntag 2.10

D157 Westküste Richtung Norden D155 bis Verghia Übernachten an Parkverbot Womo

Weiter der Westküste entlang. Erneut finden wir mehr Wohnmobil Verbotsschilder als uns lieb ist. Nach langem Suchen Ignorieren wir dies heute. Stehen etwas zu Nahe an der Straße, haben aber doch eine ruhige Nacht.

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Montag 3.10

D55 N193 an Ajaccio vorbei Richtung Osten Corte D18 D84 über Cul de Vergio D24 Ota Womo Durchfahrtverbot Übernachten Plage de Bussaglia

Heute wollen wir wandern und steuern einen Waldparkplatz an. Hier wäre ein gutes Nachtlager, aber es ist noch früh am morgen und wir packen unseren Rucksack und ziehen los. Die Wanderrute ist nicht gut verständlich und die gelben Markierungspunkte gehen in alle Richtungen. Bald befinden wir uns steil Bergauf, auf einem nicht bewaldeten Weg. Die Sonne knallt bei 30 Grad auf uns nieder und wir brechen ab. Entscheiden uns weiter nach Corte zu fahren. Nach Parkplatzsuche gehen wir in die Altstadt. Restaurant an Restaurant, leider um drei am Mittag, alles geschlossen. Wir müssen uns mit einem Baguette begnügen. Das wir dann am Womo mit Käse veredeln.

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Wir fahren weiter durch die Scala die Santa Regina und wollen einen Übernachtungsplatz ansteuern.

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Sind noch zu wählerisch. Der am Stausee fanden wir nicht attraktiv genug. Finden einen tollen Wanderparkpatz schleppen Steine bei, das wir eben stehen können. Fertig und nun ein Feierabendbier. Nun kommt eine nette aber bestimmte Rangerin. Die uns darauf hinweist, das wir uns im Nationalpark befinden und hier striktes Nachtparkverbot gilt. Nun ist es 19.30 Uhr und wir müssen im dunklem weiter, erst mal raus aus dem Nationalpark. Dies wollten wir bei den vielen Kurven eigentlich vermeiden. Fahren bis Ota, dort erwarten uns unzählige Wohnmobil Durchfahrtsperren. Es ist sehr spät, müssen durch. Die Enge Gassen lassen erahnen was Tagsüber hier abgeht. Sind froh es geschafft zu haben. Also weiter nach dem Womo Buch. Der nächste beschriebene Platz ist am Meer. Wir erreichen ihn um 21.30 Uhr. Sind erleichtert bleiben zu können und packen noch mal den Grill raus, denn unser Hunger muss ja auch noch gestillt werden.

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Dienstag 4.10

D81 D351 ins Fangotal Badepause an Gumpe zurück zur D81 D81B über Calvi N197 Ile Rousse D81 auf den Bocca di Vezzo Übernachtungsplatz

Heute fahren wir ins Fangotal, das schöne Wanderwege hat. Aber es ist weiterhin zu warm dafür. Steuern ein Badeplatz am Fluss an.

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Fahren noch ein Stück der Küste entlang und finden einen tollen Platz, versteckt hinter einem Felsen. Köpfen noch eine Flasche Roten und lassen es uns gutgehen.

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Mittwoch 5.10

Offroad MDMOT K3 bis Bocca avitucola tiefe Graben in Fahrstrecke Aufgabe zurück zur D81 bis Casta links Offroad MDMOT K2 über Saleccia Strand zum Plage Lotou

Von hier aus geht die MD Mot K3 Tour Schwierigkeitsstufe 5 los. Aber diese müssen wir nach ca. 7 km und 2Std Fahrzeit abbrechen. Wir waren an unserer Persönlicher Grenze der Kombination L200 mit Kabine angekommen. Schade uns hätte ein einsamer Strandplatz erwartet.

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Also wählen wir eine Tour mit der Schwierigkeitsstufe 3, hier werden wir nicht alleine sein. Der Strand ist schön. Der Campingplatz schlicht eine Katastrophe. Wir lesen es soll noch ein versteckter Strand weiter westlich liegen. Den steuern wir nun an. Nach kleinen Irrfahrten finden wir diesen. Der Stellplatz ist oberhalb einer wahrlich traumhaften Bucht. Hier werden die Tagesgäste mit Booten hingefahren und wieder abgeholt.

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Wir machen noch eine schöne Wanderung, am Meer entlang. Die letzten Gäste sind abgeholt und wir müssen die Bucht nur mit den tausend Mücken teilen.

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Donnerstag 6.10

Zurück zur D81 St Florent D80 D153 der nördlichte Punkt Cup Corse D80 bis Macinaggio Übernachtung Hafen

Fahrt ans Cap Corse und weiter. Heute benötigen wir Wasser, leider ist der Brunnen ausgetrocknet. Wir werden am Hafen fündig und können etwas Frischwasser auffüllen. Nutzen die Möglichkeit über Nacht zu bleiben. Die Seglboote klappern und wir schlafen beruhigt ein.

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Freitag 7.10

D80 über Bastia zu unserem Ausgangspunkt Camp du Cup Sud

Nicht nur die Segler klappern lauter. Auch wird unser Wohnmobil stark hin und her geschaukelt. Es ist stürmisch geworden. Wir überlegen noch, starten dann doch und fahren langsam und vorsichtig über Bastia, besorgen noch dies und das für unsere lieben zu Hause. Wir fahren nochmal zu dem Stand, an dem unsere Insel Rundfahrt begann. Finden unseren Baum verweist vor, besetzen ihn sogleich und versuchen uns mit einer Paella.

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Samstag 8.10

Unser letzter Badetag. Auf dem Berg in etwa 15 km Entfernung steigt Rauch auf und die fliegende Feuerwehr ist den ganzen Tag beschäftigt, spektakulär Wasser aus dem Meer zu schaufeln das direkt vor unseren Augen aufgenommen wird und dies an den Brandherd zu transportieren.

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Sonntag 9.10

D80 Bastia Hafen

Nach 1600 km auf der sehr schönen Insel Korsika auf Off & On-Road Pisten beginnt leider wieder die Rückfahrt. Korsika wir kommen bestimmt noch mal wieder.

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